Arabella

Magersucht Karikatur
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Beschreibung

Franziska Krusche hat in Deutschland alle Zelte abgebrochen und ist nach Indien gezogen. Franziska Krusche arbeitet als Yogalehrerin, wohnt seit zwei Jahren in Indien und hat mit 26 schon mehr erlebt als manch anderer in der doppelten Zeit. Vielleicht wirkt sie deshalb gelassen, alterslos und fast ein bisschen weise.

Aufgewachsen in Sandhausen hat Franziska die halbe Welt bereist bis sie erkannte, dass sie immer mehr auf der Flucht als nur unterwegs war. Franziska, was war deine Motivation, dich intensiv mit Yoga und dadurch auch mit Indien zu befassen?

Meine Essstörung, unter der ich gelitten habe, seitdem ich 11 Jahre alt war. Ich war lange überzeugt, alleine damit fertig werden zu können - selbst dann noch, als sich die Krankheit mit den Jahren verschlimmerte. Nach dem Abi ging ich für einige Monate ins Ausland - dort ging es mir sofort besser. Daher dachte ich, unterwegs zu sein wäre die Lösung.

Ich habe neben meinem Psychologie-Studium in Landau immer gearbeitet, um reisen zu können.

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Mindestens vier Monate im Jahr war ich als Backpacker unterwegs - aber weit davon entfernt, gesund zu sein. Relativ spät - im September Ich habe auf Bali eine Anfängerstunde genommen und spürte sofort: Hier passiert etwas Gutes mit mir.

Zum ersten Mal seit langer Zeit habe ich mich wieder mit meinem Körper magersucht gefühlt. Aber ich musste wohl erst meinen Tiefpunkt erreichen, um zu erkennen, dass hier der Lösungsansatz für meine Krankheit lag. Während eines Rückfalls bekam ich eine Panikattacke und musste ins Krankenhaus.

Dort verstand ich zum ersten Mal, dass ich wirklich Hilfe brauchte. Als mir dort karikatur wurde, dass man für mich nichts mehr tun könne, erinnerte ich mich an die Kraft, die ich auf Bali gespürt hatte.

Ich beschloss, mich völlig darauf einzulassen und ging für vier Wochen in einen Ashram nach Indien. Fünf Uhr Wecken, sechs bis halb acht Satsang - das ist eine Kombination aus Meditation, Chanten und Vorträgen zur Yogaphilosophie.

Dann Teepause, von acht bis zehn die erste Yoga-Einheit des Tages. Nach einer Pause die Mittagslektüre, in der Vedanta- und Yogaphilosophie gelehrt werden. Oh ja, am Anfang war es schwer Aber gerade diese feste Struktur tat mir letztlich sehr gut.

Zunächst dachte ich, ich würde froh sein nach den vier Wochen wieder abreisen zu können.

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Indien ist extrem intensiv, man nimmt alles so viel deutlicher wahr, es ist fast zu emotional. Gleichzeitig bietet das Land aber auch ein gutes Umfeld, um an sich zu arbeiten. Zwischenmenschliche Wärme, gesellschaftliche Herzlichkeit verbinde ich auch mit Indien - ich habe das Land im sozialen Umfeld nie negativ wahrgenommen. Ich habe in Indien nicht nur die körperlichen Übungen, sondern auch die philosophischen und spirituellen Praktiken des Yoga gelernt.

Diese Verbindung ist ein holistisches System und wirkt damit sowohl auf der intellektuellen wie auch auf der energetischen und emotionalen Ebene. Wenn ich solche Fähigkeiten von der Yogamatte aufs Leben übertragen kann, setzt Heilung ein.

Schon während der ersten vier Wochen in Indien hat sich durch das Yoga für mich so viel geändert, dass mir klar wurde: Es ist Zeit für einen Neustart. Radikal, ich wollte keine halben Sachen machen. Und damit stand mein Entschluss fest: Ich gehe nach Indien. Ich buchte noch vor Ort eine sechsmonatige Yogalehrerausbildung und einen Flug, One-Way. Ja, das war ein sehr krasser aber auch befreiender Schritt.

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Und der Auslöser dafür, dass ich bis heute das Verhältnis von Zeit, Energie und Geld sehr genau abwäge. Nein, nichts. Ich bin mit mehr Glück als Verstand los. Kein Job in Aussicht, nur die Gewissheit das Richtige zu tun. Sie haben mich vorbehaltlos unterstützt. Ohne diesen emotionalen Rückhalt wäre es für mich sehr viel schwerer gewesen.

Sechs Monate war ich im Ashram und habe dort gearbeitet. Dann bin ich nach Bangalore gegangen. Doch, während der ersten Zeit in Bangalore hat es mich richtig magersucht Aber ich wollte karikatur nicht nachgeben - und auch nicht zurückkommen, ohne etwas auf die Beine gestellt zu haben. Im Ashram war mir klar geworden, dass Yoga gerade bei Essstörungen enormes Potenzial für emotionale Heilung hat.

Also habe ich ein Konzept ausgearbeitet, Infomaterial geschrieben, eine Webseite aufgebaut und erste Workshops für Deutschland organisiert. Ein Wagnis, weil ich nicht einschätzen konnte, wie mein Angebot ankommt.

Aber es ist gut gegangen. Aber das Land wird in meinem Leben immer eine Rolle spielen, denn hier bin ich gesund geworden.

Nein, ich bin angekommen, fühle mich sicher. Hier in Bangalore zu leben, ist kein Wegrennen mehr. Noch 10 Gratis-Artikel diesen Monat.

RNZonline Angebote. Von Cordula Meffert Franziska Krusche arbeitet als Yogalehrerin, wohnt seit zwei Jahren in Indien und hat mit 26 schon mehr erlebt als manch anderer in der doppelten Zeit. Wann hast du Yoga für dich entdeckt?

Wann und wie hast du diesen Tiefpunkt erlebt?

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Wie sah dort dein Tagesablauf aus? Klingt gewöhnungsbedürftig Und wie hast du Indien erlebt?

Wie hat dir Yoga geholfen? Wie sah dieser Neustart aus? Du hast wirklich alles verkauft? Hattest du irgendwelche Vorkehrungen für Indien getroffen?

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Was haben deine Familie und Freunde dazu gesagt? Wie hat dein neues Leben in Indien begonnen? Kein Heimweh nach Deutschland? Was hält dich in Indien?

Gibt es etwas in Indien, was du vermisst? Oh ja, die Natur, eine Weite ohne Menschen, frische Luft, die Jahreszeiten. Hast du deinen Entschluss, nach Indien zu gehen, je bereut? Nach oben.

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